Jugendlager in Simmerath 2008

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Freitag, 9. Mai 2008 - unser erster Tag im Jugendlager...

Endlich angekommen im Jugendlager in Simmerath!Endlich sind wir da! Gegen fünf Uhr erreichten die beiden Busse mit den 67 Jugendlagerern ihr Ziel: Den Jugendzeltplatz Tiefenbachtal bei Simmerath. Das Küchenteam Kurt, Frank und Sepp hatte schon seine Zelte (in der "Schnarcherzone" aufgebaut, Lagerwart Hans hatte überall nach dem Rechten gesehen, Richter Peter hatte schon den blauen Anhänger geleert und alle Taschen ausgeladen und nach einigem Hin und Her haben alle Kinder ihre Koffer, Zelte und Isomatten wieder gefunden.

Mit tatkräftiger Hilfe der Betreuer (bei den einen mehr, bei den anderen weniger) wurden alle Zelte aufgestellt. Danach gab es kein Halten mehr: Den Berg hochkraxeln, Fußball oder Tischtennis spielen, durch den Bach am Zeltplatz watscheln oder den Lagerhund Leika knuddeln, während die Betreuer noch mit den Heringen an den Zelten kämpften, die natürlich wie immer nicht so recht in den Boden wollten. ...

Die JungsWährenddessen war das Küchenteam schon fleißig am schnippeln und bereitete eine Suppe vor, aber natürlich nicht irgendeine Suppe: Chefkoch Kurt kreierte eine Sahne-Broccoli-Suppe "mit leicht roter Farbe, damit sie nicht aussieht wie Beine" - Ach so! Na ja. Aber die Suppe, die nicht aussah wie Beine (wegen der leicht roten Farbe!) hat jedenfalls später super geschmeckt! Die Kids hatten währenddessen die Fußballtore gefunden und mit Connys Hilfe aufgestellt und waren schön am kicken.

Und obwohl alle glücklich und zufrieden waren und begeistert in die echt warme Abendsonne blinzelten, hatten wir langsam wirklich Hunger. Und so hat Lagerchef Hans den Grill am Lagerfeuer angeworfen und die Würstchen aus dem Kühlschrank geholt. Richter Peter sorgte derweilen dafür, dass die Kids nicht mit den kokelnden Ästen in den Wald liefen. Die Betreuer könnt ihr übrigens auf den Fotos daran erkennnen, dass sie tolle neue Lagerhemden, organisiert von Michael, tragen: Die Jungs tragen blaue Hemden und die Damen weiße Poloshirts mit Namensaufdruck.

Lustig ist das Lagerleben!Um die Wartezeit auf das Abendessen zu verkürzen, hat Michael dann im Betreuerzimmer schon mal die kölsche Musik angemacht... Na ja, dem einen gefällt es, dem anderen nicht! "Wir sind die Weltmeister vom Rhing!" Na ja, das stimmt ja auch. Und wie wir im Radio gehört haben, sind wir auch die Europameister im Pfingstwetter: Nirgends in Europa ist das Wetter im Moment so schön wie in Deutschland! Na , dann haben wir ja alles richtig gemacht!

Übrigens: Richter Peter Hold hatte noch keinen schwierigen Fall im Rahmen der Rechtsprechung zu lösen. "Heute bin ich noch arbeitslos", so der Lagerrichter. Stört uns eigentlich nicht. Das gute Wetter scheint uns allen richtig gut zu tun. Fehlt eigentlich nur noch, dass die Würstchen endlich fertig werden (dazu gibt's Kartoffelsalat und wer mag die tolle Suppe, die eben nicht aussieht wie Beine, weil... na ja! Ihr wisst Bescheid!) und Betreuerin Michaela mit den "Nachzüglern" endlich auch im Lager eintrifft! In diesem Sinne: Euch auch schöne Pfingsttage! Bis morgen!

 

Samstag, 10. Mai 2008 - unser zweiter Tag im Jugendlager...

Auf dem Zeltplatz stehen Zelte für 67 Kinder und 10 Betreuer!

Guten Morgen! Wirklich kurz war die Nacht! Erst um halb eins haben die letzten Lagerer das Lagerfeuer verlassen und sich in ihre Schlafsäcke zurück gezogen. Am Abend war es noch richtig kalt geworden und so mussten sich alle dick einmummeln oder am Lagerfeuer sitzen. Benedikt war dabei so nah ans Feuer gegangen, dass er sich eine kleine Brandblase am Finger einhandelte, der arme. Michaela meinte zur Witterung: "Das ist die Eifelkälte!" Sie ist übrigens pünktlich zum Suppe- und Würstchenessen gestern Abend noch mit den Nachzüglern im Lager eingetroffen. Heute morgen kroch dann die "Frühschicht" der Lagerer schon gegen sechs Uhr aus ihren Kojen. Sechs Uhr! SECHS UHR! Echt! Na ja. Als eines der Kinder vor dem Zelt von Michael laut herumkrähte (einer muss es ja machen!), murmelte er: "Bitte etwas leiser, denn einige schlafen noch", woraufhin er als Antwort durch die Zeltwand von dem unbekannten Kind erhielt: "Wie, schlafen?").

Am LagerfeuerDie Lagergeräusche konnte man jedenfalls einfach nicht ignorieren und so waren bis sieben Uhr tatsächlich schon alle aufgestanden. Michael hatte dann Erbarmen und fuhr in die Siedlung, um Brötchen zu kaufen und so sitzen wir jetzt hier und sind gemütlich am Frühstücken mit Kakao und Nutellabrötchen. Bis auf Conny, denn die wäscht gerade einen Schlafsack, weil einem Kind ein wenig schlecht geworden war und ein Malheur passiert war. Aber das Kind hüpft schon wieder fröhlich draußen herum, also alles in Ordnung. Wir freuen uns auf einen schönen, sonnigen Tag!

... Danach haben Michael und Christiana versucht, die Fotogalerie in Simmerath ins Internet upzuloaden, aber leider haben sie kein UMTS-Netz gefunden. Zum Glück hat ein Computerladen ausgeholfen, der eine Verbindung hergestellt hat. Na ja, hat zwei Stunden gedauert, bis das Problem gelöst war, aber dafür konnten wir ja viele Gästebucheinträge von Eltern und Freunden für die Jugendlagerer abrufen und für die Kids ausdrucken.

Währenddessen war das Lager auf dem Zeltplatz zu vollem Leben erwacht.Die Kinder kraxelten wieder im Hang herum oder liefen begeistert durch das kühle Bachwasser. Eine Gruppe von 32 Kindern hatte sich außerdem zusammengefunden, um unter der Führung von Richter Peter Klotz den örtlichen Lidl zu erobern und die Süßigkeitenregale zu plündern...

Gegen ein Uhr hatte das Küchenteam Kurt, Frank und Sepp das Mittagessen fertig: Nudeln mit Hackfleischsoße und Gurkensalat. Das hat den meisten wieder richtig gut geschmeckt. Außerdem wurde es immer wärmer und die Sonne schien strahlend vom wolkenlosen Himmel.

Wellness auf der Wiese: Wir lassen es uns gut ergehen.Um all' das richtig zu genießen, luden Jana, Michaela und Andrea nach dem MittagessenzurWellness ein: Gesichtspeeling, Feuchtigkeitsmaske, dazu Hand- und Rückenmassage im warmen Sonnenschein zu Relax-Musik war ein voller Erfolg. Sogar etliche Jungs hatten Spaß an der Wellness-Aktion und genossen auf den Decken auf der Wiese vor der Küche den Sonnenschein.

Danach gönnten sich die Betreuer mal eine kleine Auszeit und etliche von ihnen holten ein paar Stunden Schlaf nach, die ihnen in der Nacht nicht vergönnt waren. Die Kinder spielten Tischtennis, kokelten am Lagerfeuer, hörten im Radio gespannt die Ergebnisse der Fußball-Bundesliga ab und testeten am Lagerfeuer verschiedene Materialien auf ihre Brennbarkeit oder kühlten sich im Bach die Füße ab. Zwischendurch gab's für jeden ein Eis ("Echt? Ohne bezahlen und so?" - "Ja! Ohne Bezahlen und so!" Später gab's zum Abendessen wieder Würstchen mit Nudel- oder Kartoffelsalat.

Hexe Paris alias Frank mit dem magischen Schuh.Nach dem Abendessen gab's eine vom Betreuerteam gespielte Märchenstunde: König "Dieda" (Sepp) aus Tötensen kämpfte mit Hilfe von Sherlock Marc Medlock (Peter) und der Hexe Paris (Frank) und der Kinder im Publikum um seine Tochter Urinella (Kurt), die vom bösen Griesgram Kahn (Hans) in seine Griesgramhöhle hinter dem Tor in der Allianzarena entführt worden war. Der Clou: Die Hauptpersonen kannten vorher den Inhalt der Geschichte nicht und mussten spontan das schauspielern, was die Erzähler Jana, Andrea und Conny vortrugen. Dabei erlebten die Kinder tolle schauspielerische Leistungen mit viel Improvisation und Requisiten (z.B. Handy, Laptop, Lupe, etc.) Sogar erin Fußballtor hatten die Betreuer im Aufenthaltsraum als Gresgramhöhle aufgebaut, wo die Prinzessin gefangen gehalten wurde..

Danach hieß es dann: Anstehen im "Kino", das Peter und Michael in Form eines großen Zeltes mit Filmvorführung auf Leinwand aufgebaut hatten, und genug Süßigkeiten für den Film einpacken... Gespannt verfolgten die Kids das Geschehen im "(T)raumschiff Surprise". Chefkoch Kurt hatte so lange schon den Teig für die Mitternachtspizza vorbereitet und Jana wartete auf ihren 27. Geburtstag (organisch eigentlich der 32. Geburtstag, aber na ja. Muss ja nicht JEDER wissen. :-)). Um Mitternacht gab's nicht nur Pizza, sondern auch sämtliche Geburtstagsgesänge für Jana, die es gibt. (Dauer: gefühlte 2 Stunden) und viele Glückwünsche von groß und klein. Das Geburtstagskind drückte vor Freude ein paar Tränchen heraus, pustete Kerzen aus und packte Geschenke aus. Ein schöner Tag!

 

Sonntag, 11. Mai 2008 - unser dritter Tag im Jugendlager...

Auf dem Weg ins Freibad in Monschau durch die tolle EifelnaturStrahlender Sonnenschein erwartete uns auch an unserem dritten Tag im Pfingstjugendlager.Und heute gab es wirklich eine Menge zu feiern: Janas Geburtstag, Muttertag, Pfingsten und den Aufstieg des 1. FC Köln in die 1. Fußball-Bundesliga. Natürlich haben wir alles gebührend gefeiert! Aber der Reihe nach! Nach einem leckeren Frühstück mit Brötchen, Nutella, Marmelade, Salami und Kakao haben die Jugendlagerer schnell ihre Schwimmsachen gepackt.

Dann haben wir zu Fuß in mehr oder weniger braven Zweierreihen (insgesamt waren wir 55 Kinder) mit fröhlichen Gesängen ("Hoch auf dem gelben Wagen", "Horch, was kommt von draußen rein, holla hi, holla ho...") den Berg hoch nach Simmerath erklommen, um an der Bushaltestelle in den von Michael bestellten Bus einzusteigen, der uns in das Hallenbad in Monschau gebracht hat. Hier haben wir uns rund zwei Stunden lang eine schöne Abkühlung gegönnt. Neben schwimmen und vom Ein-Meter-Brett springen gab es hier auch eine richtig tolle Rutsche....

Die Rutsche im Monschauer Hallenbad ist toll!... Im Hallenbad in Monschau konnten wir uns richtig schön austoben und Wasserball spielen und tauchen und schwimmen und springen und wir hatten richtig Spaß! Zurück ging es wieder mit dem Bus und dann wieder zu Fuß den Berg herunter. Unterwegs haben wir wieder schön gesungen und uns auf das wichtige Spiel des 1. FC Köln eingestimmt mit aktuellen Fußballgesängen wie "Das Ding muss rein - das Ding muss rein. Das kann doch wohl - so schwer nicht sein... Das Ding muss rein - das Ding muss vor -das Ding muss in das andere Tor..." Unterwegs haben viele noch SMS an ihre Mütter zum Muttertag verschickt, denn oben auf dem Berg haben die Handys Empfang, unten im Lager leider nicht.

Im Lager angekommen hatte das Küchenteam Kurt und Frank (Sepp war ja mit uns im Schwimmbad) sowie mit Hilfe von Janas Geburtstagsgästen Markus und Sascha Kartoffeln fleißigst geschnippelt sowie Hähnchen gebraten, die uns dann bald nach unserer Rückkehr mit Erbsen und Möhrchen und eine leckeren Sauce serviert wurden. Nach dem Essen wurde das Verlangen der Kinder nach einer Wiederholung der Wellness vom Vortag laut. Weil aber jeder gerne selbst massiert werden wollte und alle selbst viel zu erschöpft waren, jemand anderes zu massieren, musste die Wellness leider ausfallen und so relaxten wir stattdessen auf Handtüchern und Decken auf der Wiese.

... Später überraschte uns Michael mit leckerem Eis, das er aus Simmerath mitgebracht hatte, als er unsere neuen Texte und Fotos hochgeladen hat. Beim ersten Versuch am Vormittag hatte nämlich leider sein Akku schlapp gemacht, weil wir vor der Tür des freundlichen Computerladens, der uns sein WLAN zur Verfügung stellte, natürlich leider keinen Strom haben... Danke Micha für Deine Mühe! Und natürlich hat er viele viele Nachrichten von den Eltern aus dem Gästebuch der Website kopiert, ausgedruckt und den Kindern ans Kinozelt gehängt. Da stehen die Kinder jetzt und lesen Nachrichten. Und manchen fällt jetzt ein, dass Muttertag ist, und benutzen das Münztelefon im Gemeinschaftsraum.Beim Fußball hören die Hunde knuddeln - ist das Leben nicht schön?

Am Nachmittag stand natürlich die Fußball-Bundesliga im Mittelpunkt des Interesses: Aus dem Radio erfuhren die kleinen und großen Fußballfans live die Ergebnisse des Spieltages. Gänsehaut war angesagt, als der 1. FC Köln mit seinem Sieg gegen Mainz den Aufstieg perfekt gemacht hatte: Kurt legte eine Reihe von Köln-Liedern auf und der Großteil der Betreuer und etliche Kinder feierte den Aufstieg mit Gesängen und begeisterten Tanzeinlagen und Treueschwüren für den Verein. Ist das nicht toll, jetzt haben wir nächste Saison in Köln wieder Erstligafußball!.

... Zwischendurch gab's Bananen zum Futtern. Außerdem standen wieder Tischtennis und Federball hoch im Kurs. Das Animationsteam war außerdem schon fleißig den "Bunten Abend" am vorbereiten. Natürlich waren die Spiele, die auf dem Programm standen, noch streng geheim. Aber Euch verraten wir natürlich schon das ein oder andere. Aber - psst! Noch nicht den Kindern verraten: Wir spielen das Eisschollenspiel, den Wattelauf, den Zehenlauf, den Luftballonlauf, Auto aufrollen, Kuli in der Flasche und vielleicht auch, wenn die Zeit noch reicht, den Tunnellauf. Psst! Nicht verraten! An der Tischtennisplatte ist immer Hochsaison.

Das Wetter war den ganzen Nachmittag über wieder unschlagbar wunderbar und passte so richtig zur guten Stimmung der Köln-Fans unter uns... Die Betreuer können sich nicht erinnern, wann wir jemals im Jugendlager SO tolles Wetter hatten. Wahnsinn. Eben hat Jana (das bin ich) anlässlich ihres Geburtstages jedem Jugendlagerer noch einen Mohrenkopf spendiert. So. Ich muss jetzt Schluss machen, denn Michael will die Seiten wieder vor dem Computerladen hochladen, damit Ihr wisst, wie es uns hier so ergeht. Leider haben die meisten Kinder im Moment keine Zeit, Euch Nachrichten zu schreiben, denn sie müssen im Bach einen Staudamm bauen, dem Lagerhund Leika Kunststücke beibringen, "Kronen" im Tischtennis gewinnen, und, und, und... Aber na ja, Ihr habt sie ja morgen schon wieder! So, jetzt ist aber Schluss. Mehr von uns und über unseren "Bunten Abend!" gibt's morgen!

Huhu! Hier der Nachtrag von gestern Abend: Michael hat am späten Nachmittag noch einmal unsere neuesten Fotos upgeloaded und uns noch einmal ganz viele Gästebucheinträge von den Eltern, Freunden und Bekannten mitgebracht und ausgedruckt und ans Kinozelt gehängt. Vielen Dank! Die Kinder haben sich sehr gefreut. Und, habt Ihr gesehen: Der Bademeister aus dem Hallenbad in Monschau hat uns auch ins Gästebuch geschrieben. Ich glaube, er fand uns alle ganz nett.

Beim Eiswschollenspiel sollten so viele Kinder wie möglich auf einer kleinen 'Eisscholle' Platz finden.Da musste man eben in die Höhe bauen...Nach dem Abendessen (es gab Reste von den Vortagen: Nudeln mit Hackfleischsoße,, Kartoffeln und Hähnchen) luden Andrea, Conny und Michaela dann zum Bunten Abend auf die Wiese vor dem Gemeinschaftsraum ein. Die Kinder wurden auf zwei Mannschaften aufgeteilt, die jeweils von einem Mannschaftsführer angeleitet wurden. Das waren Vincent Evenschor und Kevin Boldt. Und dann wurde gespielt und gejubelt: Beim Eisschollenspiel mussten die Mannschaften in einer vorgegebenen Zeit so viele Kinder wie möglich auf einem kleinen Stück Tapete - der "Eisscholle" - platzieren. Dazu mussten die größeren Kinder die kleineren wie eine Pyramide aufstapeln. Aber: Sie mussten alle auf der "Eisscholle" stehen und zum Schluss noch zehn Sekunden so stehen bleiben.

... Beim Wattelauf mussten die Kinder mit einem Löffel jeweils einen Wattebausch aufnehmen und über eine kurze Strecke tragen, ohne dass er vom Löffel flog, und dann in eine Schale legen. Die Mannschaft, die innerhalb der vorgegebenen Zeit die meisten Wattebäusche schaffte, hatte das Spiel gewonnen. Der Zehenlauf war für alle besonders lustig anzusehen: Die Kinder mussten einen Staffellauf machen und dabei Kronkorken mit den Zehen aufnehmen, mit den Zehen festahlten und dann auf einem Bein über eine kurze Distanz hüpfen und die Kronkorken in einen Eimer fallen lassen. Die Mannschaft, die die meisten Kronkoren transportiert hatte, hatte das Spiel gewonnen. Beim Autoaufrollen wurde um die Wette eine Schnur aufgewickelt, an deren Ende ein kleines Auto Ganz schnell mussten die Kinder beim Autoaufrollen eine Schnur aufwickeln.festgebunden war. Dieser Wettbewerb wurde sehr knapp entschieden, höchstens 4 Zentimeter hatte Mannschaft zwei noch aufzuwickeln, als Team eins gerade fertig geworden war. Zwei Luftballons mussten zu zweit zwischen den Bauch geklemmt beim Luftballonlauf über eine gewisse Strecke transportiert werden. Alle Kinder der Mannschaft mussten mitmachen beim Tunnellauf: Alle Kinder jeder Mannschaft mussten durch einen Tunnel kriechen. Die Mannschaft, die am schnellsten fertig war, hatte das Spiel gewonnen. Auch hier war es extrem knapp. Am Ende gab's für beide Teams eine Tüte Süßigkeiten zur Belohnung für ihre Anstrengungen.

Nach dem bunten Abend wollten die Kinder noch einen Fim sehen.Also bauten Michael, Peter und Jana die Anlage auf und zeigten den Kindern im Lagerkino den dritten Teil des Films über die Familie Oger. Der Kinosaal war richtig voll und bebte regelrecht vom Lachen der Kinder.

Danach gingen viele der Kinder ins Bett und verpassten den halbstündigen Stromausfall gegen 11 Uhr: Jana baute mit Michael die Anlage im Kinosaal ab und zog den Stecker des Verlängerungskabels aus der Steckdose - peng gingen überall die Lichter aus. Mit Teelichtern und Taschenlampen suchten die Betreuer den Stromkasten. Aber der war leider offenbar in einem Raum untergebracht, für den wir keinen Schlüssel bekommen hatten. So schnell wie möglich durch einen Tunnel kriechen ist gar nicht so einfach!Zum Glück ging der Hausmeister sofort ans Telefon, als Michael ihn anrief, und kam auch sofort vorbei, um den Strom wieder einzuschalten. Danach konnten dann auch die restlichen Kinder schön schlafen gehen. Sogar das Lagerfeuer lag ohne Kokelkinder ganz verwaist in dieser Nacht und räuchelte vor sich hin: Die Kinder waren einfach zu müde, um lange aufzubleiben. Irgendetwas müssen wir heute wohl richtig gemacht haben...

 

Montag, 12. Mai 2008 - unser letzter Tag im Jugendlager...

... Die großen Jungs haben allerdings ganz toll dabei geholfen, den Müll aus dem Bach zu holen und haben sogar ihre zertretenen Erdnussflips von der Wiese aufgesammelt. Toll! Danke! Als die große Wiese wieder so aussah wie vor unserer Ankunft und alle Zelte verschwunden waren, haben wir uns in den oberen Bereich der Anlage zurückgezogen und uns um das Mittagessen gekümmert: Es gab Bockwürstchen mit Brötchen, denn dafür braucht man kein Besteck und das war ja schon eingepackt...

Danach war dem ein oder anderen ein bisschen langweilig, denn es durfte auch nicht mehr am Feuer gekokelt werden. Deshalb haben wir erst mal unsere Überraschung für die Kinder ausgepackt und verteilt: Michael hatte für alle Kinder schwarze T-Shirts organisiert, auf denen "TVW Jugendlager - ich war dabei" drauf stand. Danach haben wir mit den T-Shirts ein schönes Foto (mit Selbstauslöser!) gemacht. Das Bild könnt ihr unten sehen.Die Jugendlagerer 2008

Bald danach kamen dann auch schon die Busse und alle Kinder sind schnell hingelaufen, weil sie ihre Eltern und Geschwister, Onkels und Tanten schnell wieder sehen wollten. Ein Teil des Betreuerteams ist noch im Jugendlager geblieben und hat sauber gemacht, vor allem die Jungstoilette - sagt mal, warum werft ihr eigentlich Hanutapapiere und Gurkenstücke ins Pissoir? Na ja. Jedenfalls gab's dann ein großes Wiedersehen auf dem Wormersdorfer Dorfplatz, als alle wieder ihre Lieben in den Arm nehmen und drücken konnten. Aber man sah auch, dass die Kids echt müde und erschöpft waren. So ein Jugendlager ist eben anstrengend! Aber es war wunderschön mit Euch!

Wir wollen nach Hause!

Wir haben noch ein paar Dinge gefunden, die ihr hier auf dem Foto rechts seht. Wer etwas davon als seins erkennt, kann es bei Conny abholen. Außerdem vermisst eine Mutter noch einen blauen ALDI-Schlafsack mit der Aufschrift "Beyer". Wer den gefunden hat, melde sich bitte auch bei Conny! Vielen Dank!

Vielleicht bis zum nächsten Jahr!

 

Euer Betreuerteam:

Hans (Lagerchef) Kurt (Chefkoch) Michael (Technik/Internet) Conny (Animation) Michaela (Animation)
Sepp (Beikoch) Frank (Beikoch) Peter (Richter) Andrea (Animation) Jana (Animation/Internet)

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